Energieträger für die Warmwasserbereitung

Die Warmwasserbereitung ist mit unterschiedlichen Energieträgern und Systemen möglich. Hier erklären wir Ihnen kurz und knapp, welche Arten für die Warmwasseraufbereitung in Frage kommen können.

Warmwasserbereitung mit Heizsystemen

Im Winter ist die Warmwasseraufbereitung mit einem Heizsystem die preiswerteste Methode, Wasser zu Erwärmen. Ausnahme bildet hier die Kombination mit einer Heizungswärmepumpe. Problematisch wird das ganze im Sommer, den da nutzt man die Heizung kaum. Dann muss die Heizung nur für die Warmwasserbereitung in Betrieb genommen werden, die entstehenden Energieverluste sind dann enorm, der Wirkungsgrad sinkt entsprechend rapide.

Warmwasserpumpenheizung
Der Heizungswasserkreislauf über mehrere Etagen hinweg wird heute über eine Umwälzpumpe realisiert. Früher entfiel diese, die unterschiedliche Dichte von Kaltwasser und Warmwasser sorgte für einen Dichteunterschied, welche selbstständig eine Wasserzirkulation ermöglichte.

Solaranlage

Warmwasser lässt sich prima mit einem Solarkollektor erwärmen. Die Technik gilt als ausgereift und sind dank staatlicher Subventionen eine Investition, welche sich durchaus für Sie rechnen kann. Bednken Sie, dass im Winter die Sonne weniger scheint

Im Vergleich zu Öl- und Gasanlagen können Sie mit einer Solaranlage im Jahr zwischen 50 und 62,5% Energie sparen. Eine Solaranlage für die Warmwasseraufbereitung besteht aus Solarkollektor, Warmwasserspeicher, Regeltechnik und Zubehör wie Pumpe oder Temperaturfühler.

Warmwasserwärmepumpe

Die Anschaffung bewegt sich preislich im Bereich einer Solaranlage. Im Gegensatz zur Solaranlage fallen jedoch Kosten für die Betriebskosten an. Dafür müssen Sie sich egal in welcher Jahreszeit nicht sorgen, dass die Sonne nicht scheint. Mit einem günstigen Stromtarif kann hier jedoch effizient Warmwasser erzeugt werden.

Vergleichen Sie doch einfach einmal Ihren aktuellen Stromtarif mit anderen, zum Vergleichsrechner gelangen Sie hier.

Nachtstromboiler

Nachstromboiler sind in der Anschaffung vergleichsweise günstig. Das rächt sich im Betrieb, den dort ist er teuer. Glücklicherweise ist die Haupt-Aufheizphase Nachts, wer hier den entsprechenden Stromtarif hat, kann bares Geld sparen.

Elektrischer Durchlauferhitzer

Elektrische Durchlauferhitzer erwärmen das Wasser im Durchlauf und verhindert dabei Keimbildung im Wasser. Erwärmen Sie Wasser nur dann, wenn Sie es tatsächlich brauchen. Am häufigsten finden diese Geräte Einsatz an Spülen und Waschbecken.

Geeignet ist der Durchlauferhitzer für die Entnahme geringer Wassermengen. Vorteile ist definitv, das hier ein geringer Platzbedarf erforderlich ist.

Wasserkocher

Wasser auf dem Herd für Tee oder beispielsweise Milchpulver zu zubereiten ist totale Energieverschwendung. Nach dem erhitzen der Flüssigkeit strahlen ein Großteil von Herdplatten noch mindestens 20 Minuten Restwärme ab. Das muss nicht sein. Um Wasser schnell zum kochen zu bringen, reicht ein Wasserkocher vollkommen aus.